Chic und flott: Hyundai hat den Tucson „geNdert“

Mit dem Begriff „Line“ verbinden viele Autohersteller Fahrzeuge ihres Programms, die zwar optisch an leistungsmäßig stärkere Versionen einer bestimmten Modellreihe erinnern, dabei aber nur vom Anblick her auf „Macho“ getrimmt sind. Das heißt, sie sie haben in der Regel ein paar Schweller und Schürzen mehr, breitere Radhäuser, einen auffälligeren Kühlergrill und auch ein paar zusätzliche sportliche Features im Interieur. Ansonsten aber fehlt es Ihnen an „Mucki“ unter der Haube im Vergleich zu der wahren Ausgabe, deren Namen sie tragen. Weiterlesen

Der XC40: Volvos erster Plug-In Hybrid mit Frontantrieb

Volvo scheut vor Innovationen nicht zurück. Die Schweden blühen in vielerlei Hinsicht regelrecht auf, seit sie von der Knute der US-Mutter losgelöst sind und ihnen vom neuen chinesischen Eigentümer Geely alle Freiheiten gelassen werden. Das gilt nicht nur für den  Abschied von allem, was mehr als fünf Zylinder unter der Haube nennt.  Das setzt sich beispielsweise fort über die zukünftige freiwillige Selbstbeschränkung  der Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h bei allen Volvo-Fahrzeugen. Weiterlesen

Frischkur für den Kleinsten: Der aufgepeppte Mazda2

Mazda hat seinen Kleinwagen, der seit Erscheinen der dritten Generation vor fünf Jahren in Deutschland rund 45.900 Käufer fand, technisch und optisch aufgefrischt. Mit an Bord sind viele technische Änderungen, ein Mildhybrid-Motor in zwei Leistungsstufen, vielen Assistenten und mehr Komfort. Die deutsche Markteinführung startete am 31. Januar mit dem 100sten Geburtstag von Mazda. Weiterlesen

Mazda2: Zum 100. Geburtstag wie aus dem Ei gepellt

Mazda hat seinen Kleinwagen, der seit Erscheinen der dritten Generation vor fünf Jahren in Deutschland rund 45.900 Käufer fand, technisch und optisch aufgefrischt. Mit an Bord sind viele technische Änderungen, ein Mildhybrid-Motor in zwei Leistungsstufen, vielen Assistenten und mehr Komfort. 


Äußerlich wurde beim 4.065 Millimeter langen, 1.695 Millimeter breiten und 1.495 Millimeter hohen Mazda hauptsächlich die Frontpartie mit größerem Kühlergrill im Wabenmuster viel Chrom und den schmalen serienmäßigen LED-Scheinwerfern modifiziert. Bei unverändertem Radstand (2.570 mm) bietet der Fünftürer für einen Kleinwagen gute Platzverhältnisse – auch im Fond. Das Kofferraumvolumen fasst mindestens 280 Liter und lässt sich maximal auf 950 Liter erweitern. Die verwendeten Materialien wirken wertig und auch auf holprigen Straßen rund um Athen hielt klapper- und knisterfrei zusammen, was zusammengefügt wurde. 

Für den Vortrieb sorgt ein 1,5-Liter-Benzinmotor in zwei Leistungsstufen mit 75 PS oder 90 PS, der 115 PS Benziner wurde im Mazda2 gestrichen ebenso wie 2018 der Diesel. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über eine Sechsgang-Handschaltung, die sich gut schalten lässt. Für die 90 PS Version ist in der Exclusive-Line optional eine Sechsstufen-Automatik (+ 1.800 Euro) erhältlich. Nur die Motoren mit Schaltergetriebe sind mit einem Mild-Hybrid-System ausgestattet. 



Der 75 PS-Motor erreicht sein maximales Drehmoment von 135 Nm bei 3800 Umdrehungen. Der Japaner benötigt 11,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht Spitze 171 km/h. Sein Normverbrau7ch liegt laut Datenblatt bei 5,3 (WLTP) Liter. Zügiger und souveräner ist man mit der 90 PS-Variante unterwegs. Er mobilisiert einen Drehmoment-Bestwert von 148 Nm bei 4000 min-1 und sprintet in 9,8 Sekunden von Null auf 100 km/h und bei 183 km/h ist Schluss. Durchschnittlich fließen dabei laut Mazda ebenso 5,3 Liter (WLTP) durch die Leitungen. 

Die serienmäßige Sechsgangschaltung lässt sich leicht und präzise schalten. Für erste Testfahrten stand der 90 PS-Vierzylinder parat, der Bordcomputer zeigte nach flotter Fahrt einen Verbrauch von 5,5 Liter an. Besonders aufgefallen sind die geringen Wind- und Motorgeräusche im Innenraum. Dank des nachgebesserten Fahrwerks sowie der Optimierung der vorderen und hinteren Dämpfer weist der kleine Japaner eine respektable Straßenlage auf. Erwähnenswert sind auch die neuen Sitze, die nicht nur bequem sind, sondern auch einen guten Seitenhalt bieten. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d.



Die serienmäßige Fahrdynamik-Steuerung G-Vectoring-Control Plus, die zur Verbesserung des Handlings, der Stabilität und des Fahrkomforts dient und den Fahrer entlastet. Das Fahrzeug liegt stabiler in den Kurven und ist besser beherrschbar. Für geringere Wind-, Abroll- und Motorengeräusche wurde die Geräuschdämmung des Kleinwagens deutlich verbessert. Ebenso Bestandteil des 75 PS starken Basismodells Prime-Line (ab 14.190 Euro) sind unter anderem ein Audio-System, elektrisch einstellbare Außenspiegel, LED-Scheinwerfer, elektrische Fensterheber und ein Motor-Start-Knopf. 



Die Preise für den 90 PS-Mild-Hybriden mit Handschaltung beginnen bei 16.890 Euro in der Center-Line-Ausstattung, der unter anderem zusätzlich eine Klimaanlage und eine Geschwindigkeitsregelanlage an Bord hat. In den höheren Ausstattungsstufen Exclusive-Line (ab 18.290 Euro / 75 PS) und Sports-Line (ab 19.690 Euro / 90 PS) gibt es neben dem Mazda Connect System inklusiv Apple Car Play und Android Auto einen Spurhalter, City-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, Lenkradheizung und vieles mehr. Zusätzlich hat Mazda noch Optionspakete (für seinen Kleinwagen im Angebot, die je nach Paket unter anderem Features von der Ausparkhilfe über Rückfahrkamera, Matrix-LED-Licht, Verkehrszeichenerkennung bis hin zum 360 Grad Monitor enthalten. 

Text: Ute Kernbach / Fotos: Kernbach, Mazda

			

Der CX-30: Und wieder überrascht Mazda

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Weshalb wir unsere These, dass dieses Auto im Segment der kompakten SUV,  mit großen, wenig Aufsehen erregenden, aber harmonisch wirkenden Flächen ein besonders gelungenes Exemplar ist, nicht als objektive These gelten lassen. Unabhängig davon eröffnet der CX-30 Mazda aber neue Möglichkeiten der Kundenorientierung. Er steht auf der Skyactive-Plattform des Mazda3 und ist zwischen CX-3 und CX-5 positioniert.

Was ist dran an dem 4,40 Meter langen SUV, dessen Radstand 2,65 Meter beträgt und so eine der Grundtugenden  erfüllt, um auf diesem heiß umkämpftem Marktplatz erfolgreich zu sei?-  Kompakte Außenmaße, dafür innen groß, geräumig, möglichst mit konfigurierbaren Sitzen und etlichen Ablagen.

Die lineare Abstammung vom Mazda3 ist offensichtlich. Da ist dem  innovativen japanischen Hersteller ein guter Kompromiss zwischen beiden Konzepten gelungen. „KODO“ oder, aus dem Japanischen übersetzt „die Seele der Bewegung“ nennen die Mazda-Leute ihre Design-Philosophie fast schon ein wenig poetisch.

Eine lange Motorhaube, dominierender flacher Kühlergrill, tief innen liegende Scheinwerfer.  Ein wenig Plastik rund um die Radhäuser versprüht einen Hauch von Offroad-Gehabe, um Schäden am Lack vor zu beugen. Das Heck fällt ein wenig Coupé-artig ab, wirkt aber sehr breit und damit im wahrsten Sinn des Wortes einladend.

Der  Innenraum bietet  den Insassen mehr Platz, als man beim ersten Blick von außen annehmen möchte. Das klassisch gestaltete, aber teildigitale  Cockpit ohne Touchdisplay mit drei Rundinstrumenten erinnert ohne viele, unsinnig verteilte, Schalter, Hebel und Räder zur Bedienung sehr stark an den Mazda3. „Die Schönheit des leeren Raums“ haben die Japaner dieses Gestaltungsprinzip getauft.

Die Sitze sind sportlich konturiert, bieten eine lange Auflagefläche und sind je nach Ausstattungsversion auch aus Leder. Wer noch mehr „leeren Raum“, nämlich den Himmel, haben möchte, der kann für 750 Euro ein Glasschiebedach ordern. Und der Raum im Inneren des Fahrzeugs ist, je nachdem ob er für Insassen oder Gepäck gedacht ist, schnell und mühelos mit ein paar Handgriffen umgestaltet.

Die Serienausstattung ist umfangreich. Ein Freund des Headup-Displays sind wir ohnehin, nicht nur in diesem Mazda-SUV. Schon zurr Basisversion des CX-30 gehören Notbrems-Assistenten mit Fußgänger-Erkennung, Totwinkelwarner und Ausparkhilfen. Je nach Ausstattung kommen Spurhalte-Assistent, Abstandstempomat etc. hinzu. Unter der Armlehne und in den Türverkleidungen findet man viele Ablage- und Stauflächen. Hinzu kommen USB-Anschlüsse und die Möglichkeit, das Smartphone zu laden und mit dem Fahrzeug zu verbinden.

Kommen wir zum Antrieb, wobei man die Wahl zwischen Skyactive-G, Skyactive-D und Skyactive-X hat. Unser Testwagen war mit dem 122 PS starken, ausschließlich saugenden Benziner „G“ mit zwei Liter Hubraum ausgestattet. Beide Benziner gibt es in Deutschland übrigens als Allradler, den Diesel nicht.

Das von uns gefahrene Aggregat reißt  – Sauger-typisch – niemanden aus den Sitzen. Der CX-30  macht damit auf langen Überland- oder Autobahnfahrten  aber einen sehr ruhigen, ausgewogenen Eindruck, ist  zudem gut gedämmt. Insgesamt ist es ein angenehmes, sehr entspanntes cruisen. Hinzu kommt, dass das Preis/Leistungsverhältnis bei diesem neuen Mazda Kompakt-SUV top ist. Etliche Features muss man bei Konkurrenten entweder hinzu ordern oder es gibt sie nicht.

 

 

Technische Daten Mazda CX-30 G 2.0

L / B /H:                4,40 / 1,80 / 1,54 Meter

Radstand:             2,65 Meter

Leergewicht:         1395 Kilogramm

Kofferraum:          430 – 1406 Liter

Motor:                   Vierzylinder Benziner, nicht aufgeladen

Leistung.               122 PS bei 6000 / min

Hubraum:              1998 ccm

Max. Drehm.:              213 Nm    bei 4000/min

V-Max.:                    186 km/h

Antrieb:                    Allradantrieb (optional Front)

Getriebe:                  6-Gang Schaltgetriebe

Verbrauch (WLTP):  5,2 Liter Super 100 Km

CO2-Emission:         141 g/km

Abgasnorm:               Euro6 d

Preis:                         ab 24.790 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mazda2: Frischkur zum 100. Geburtstag

Mazda hat seinen Kleinwagen, der seit Erscheinen der dritten Generation vor fünf Jahren in Deutschland rund 45.900 Käufer fand, technisch und optisch aufgefrischt. Mit an Bord sind viele technische Änderungen, ein Mildhybrid-Motor in zwei Leistungsstufen, vielen Assistenten und mehr Komfort. 


Äußerlich wurde beim 4.065 Millimeter langen, 1.695 Millimeter breiten und 1.495 Millimeter hohen Mazda hauptsächlich die Frontpartie mit größerem Kühlergrill im Wabenmuster viel Chrom und den schmalen serienmäßigen LED-Scheinwerfern modifiziert. Bei unverändertem Radstand (2.570 mm) bietet der Fünftürer für einen Kleinwagen gute Platzverhältnisse – auch im Fond. Das Kofferraumvolumen fasst mindestens 280 Liter und lässt sich maximal auf 950 Liter erweitern. Die verwendeten Materialien wirken wertig und auch auf holprigen Straßen rund um Athen hielt klapper- und knisterfrei zusammen, was zusammengefügt wurde. 

Für den Vortrieb sorgt ein 1,5-Liter-Benzinmotor in zwei Leistungsstufen mit 75 PS oder 90 PS, der 115 PS Benziner wurde im Mazda2 gestrichen ebenso wie 2018 der Diesel. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über eine Sechsgang-Handschaltung, die sich gut schalten lässt. Für die 90 PS Version ist in der Exclusive-Line optional eine Sechsstufen-Automatik (+ 1.800 Euro) erhältlich. Nur die Motoren mit Schaltergetriebe sind mit einem Mild-Hybrid-System ausgestattet. 



Der 75 PS-Motor erreicht sein maximales Drehmoment von 135 Nm bei 3800 Umdrehungen. Der Japaner benötigt 11,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht Spitze 171 km/h. Sein Normverbrau7ch liegt laut Datenblatt bei 5,3 (WLTP) Liter. Zügiger und souveräner ist man mit der 90 PS-Variante unterwegs. Er mobilisiert einen Drehmoment-Bestwert von 148 Nm bei 4000 min-1 und sprintet in 9,8 Sekunden von Null auf 100 km/h und bei 183 km/h ist Schluss. Durchschnittlich fließen dabei laut Mazda ebenso 5,3 Liter (WLTP) durch die Leitungen. 

Die serienmäßige Sechsgangschaltung lässt sich leicht und präzise schalten. Für erste Testfahrten stand der 90 PS-Vierzylinder parat, der Bordcomputer zeigte nach flotter Fahrt einen Verbrauch von 5,5 Liter an. Besonders aufgefallen sind die geringen Wind- und Motorgeräusche im Innenraum. Dank des nachgebesserten Fahrwerks sowie der Optimierung der vorderen und hinteren Dämpfer weist der kleine Japaner eine respektable Straßenlage auf. Erwähnenswert sind auch die neuen Sitze, die nicht nur bequem sind, sondern auch einen guten Seitenhalt bieten. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d.



Die serienmäßige Fahrdynamik-Steuerung G-Vectoring-Control Plus, die zur Verbesserung des Handlings, der Stabilität und des Fahrkomforts dient und den Fahrer entlastet. Das Fahrzeug liegt stabiler in den Kurven und ist besser beherrschbar. Für geringere Wind-, Abroll- und Motorengeräusche wurde die Geräuschdämmung des Kleinwagens deutlich verbessert. Ebenso Bestandteil des 75 PS starken Basismodells Prime-Line (ab 14.190 Euro) sind unter anderem ein Audio-System, elektrisch einstellbare Außenspiegel, LED-Scheinwerfer, elektrische Fensterheber und ein Motor-Start-Knopf. 



Die Preise für den 90 PS-Mild-Hybriden mit Handschaltung beginnen bei 16.890 Euro in der Center-Line-Ausstattung, der unter anderem zusätzlich eine Klimaanlage und eine Geschwindigkeitsregelanlage an Bord hat. In den höheren Ausstattungsstufen Exclusive-Line (ab 18.290 Euro / 75 PS) und Sports-Line (ab 19.690 Euro / 90 PS) gibt es neben dem Mazda Connect System inklusiv Apple Car Play und Android Auto einen Spurhalter, City-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, Lenkradheizung und vieles mehr. Zusätzlich hat Mazda noch Optionspakete (für seinen Kleinwagen im Angebot, die je nach Paket unter anderem Features von der Ausparkhilfe über Rückfahrkamera, Matrix-LED-Licht, Verkehrszeichenerkennung bis hin zum 360 Grad Monitor enthalten. 

Text: Ute Kernbach / Fotos: Kernbach, Mazda
 

Der E-Grandland: Opels neue Zeitrechnung

Als der urdeutsche Autobauer Opel nach der Trennung von General Motors unter das Dach des französischen PSA.-Konzerns (Peugeot / Citroen / DS) einzig, da schossen alsbald die wildesten Spekulationen ins Kraut, was die neuen Herren denn nun mit dem Familienzuwachs aus Allemagne an zu stellen gedachten. Dass Opel, das mittlerweile eine gute Unternehmensbilanz nach der anderen mit Stolz vorweist, zum Spezialisten für Elektro-Mobilität werden sollte, war nur eine von vielen angedachten Möglichkeiten. Weiterlesen

Eine echte Alternative: Der SsayngYong Tivoli

Kein anderes  Segment ist so stark besetzt wie das der SUV oder Crossover mit folgenden Vorgaben: Kompakte Außenabmessungen, also etwa 4,20 Meter lang.  Dazu großzügig und variabel in der Innenraumgestaltung und an der Verbindung (Konnektivität) zum und mit dem Smartphone sollte es auch nicht hapern. In dieses Raster fällt auch der SsangYong Tivoli, den wir nach erfolgtem Facelift mit dem 163 PS starken  Vierzylinder Benziner fuhren. Weiterlesen

Toyota und der Sportler des Jahres

Der japanische Autobauer Toyota ist seit 2015 einer der Hauptsponsoren des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Bei insgesamt olympischen und paralympischen Sommer- und Winterspielen kann sich der Weltmarktführer bis 2024 sich als Hauptsponsor präsentieren. Doch das Unternehmen ist auch Partner des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und von Teamdeutschland.de. Weiterlesen