Kia im Rod-Stewart-Modus: Segeln gefällig?

Koreas größter Automobilkonzern hat seit einigen Jahren pikanterweise in Rüsselsheim, in Sichtweite zu den Opel-Produktionsstätten, eine große Ideenschmiede errichtet. Vom sogenannten HMETC, dem Hyundai Motor Europe Technical Center, profitieren beide Schwesternmarken des Konzerns: Sowohl Hyundai wie auch Kia. Dieser Tage stellte Kia dort zwei Richtung weisende technologische Neuerungen vor: ein neues Handschalter-Getriebe für eine Generation von 48-Volt-DieselmiltdHybriden und von der „UVO App.“ Die hat nichts mit unbekannten Flugzeugen zu tun, sondern ist das Kürzel für „Your Voice“, auf Deutsch also „Deine Stimme“. State of the art der Vernetzung und der Online-Dienste auf koreanisch sozusagen. Weiterlesen

Hyundai i10N: Der rasende Hasenkasten

Hyundai ist (mit Recht) stolz darauf, der einzige Hersteller zu sein, der, angefangen vom 48 Volt Mild Hybrid, über Hybrid, Plug-In-Hybrid,  Batterie-elektrische Fahrzeuge bis zum Brennstoffzellen-Fahrzeug die gesamte Palette alternativer Mobilität anbieten zu können. Nicht minder aussagekräftig für Zielsetzungen und Selbstverständnis der Koreaner ist jedoch die fortschreitende Sensibilisierung der wichtigsten Modelle in Richtung Leistungszuwachs und sportlichem Auftritt. Der Kompaktsportler „i30N“ mit dem 275 PS starken Vierzylinder-Aggregat ist da längst nicht mehr allein. Der Begriff der „N-Line“ mit entsprechender optischer Wirkung unterstreicht diesen Weg. Weiterlesen

Der Toyota Yaris: vierte Generation komplett neu

Mit neuem Hybridantrieb und sportlich geformt hat die vierte Generation des Toyota Yaris, der ab sofort bestellbar ist, gute Chancen auf eine erfolgreiche Karriere. Im ersten vollen Verkaufsjahr 2021 erwartet Toyota Deutschland, dass sich rund 20.000 Käufer für den japanischen Kleinwagen entscheiden, davon sollen 75 Prozent auf den Hybriden entfallen. Die Preise für das Basismodell mit dem Einliter-Dreizylinder beginnen bei 15.392 Euro, die Hybrid-Version ist ab 19.486 zu haben. Weiterlesen

Mercedes-Benz GLB: Ein bisschen G-Klasse

Die Grenzen zwischen den einzelnen Fahrzeugsegmenten verschwinden immer mehr. Unterteilte man in früheren Jahren zwischen Limousine, Kombi, Geländewagen und Cabrio, so ist diese Nomenklatur mittlerweile längst überholt.  Der irgendwann einmal eingeführte Begriff vom Crossover hat dazu geführt, dass viele Automobile in einem einzigen Exemplar immer mehr verschiedene Ansprüche in punkto Karosserie, Innenraum, Variabilität, Nutzungsmöglichkeiten und Optik erfüllen. Designer, Ingenieure und Marketing-Experten übertreffen sich gegenseitig in der Kunst, Autos zu kreieren, die von jedem etwas haben und nur noch wenig vermissen lassen. Höchstens ihre Herkunft. Weiterlesen

Auf Zeitreise in der Opel Classic Werkstatt

Ein Besuch in der Classic Werkstatt von Opel mitten in den Produktionsstätten von Rüsselsheim ist wie eine spannende Zeitreise in die Geschicke eines großen deutschen Unternehmens mit einer langen Tradition. Was die wenigsten wissen: Opel hat auch über ein halbes Jahrhundert lang Fahrräder produziert: Von 1886 bis 1937, als die Fahrradproduktion an NSU überging,  genau. Dabei wurden rund zweieinhalb Millionen „Drahtesel“  abgesetzt und die Deutschen im wahrsten Sinne des Wortes dabei mobilisiert. Weiterlesen

Renault E-Tech: Ein spannendes Trio

Immer mehr Hersteller, sowohl deutsche Autobauer wie auch Importeure, sehen ihre Zukunft in der Elektro-Mobilität. Das gilt auch für den französischen Hersteller  Renault. Die Marke mit der Raute setzt ganz gezielt und auch verstärkt auf Elektrifizierung. Bis zum Jahr 2022 sollen 12 E-TECH-Fahrzeuge mit Hybrid- oder Plug-in-Hybridantrieb die Modellpalette bereichern. Acht reine Elektro-Autos mit Batteriebetrieb stehen zudem für die Richtung, in die der Weg der Franzosen in Zukunft führen soll. Weiterlesen

Insignia 2020: Premium in der Mittelklasse

 

Opel beherrschte über viele Jahren und sogar Jahrzehnte hinweg die Mittelklasse, als die ein Premiumsegment war. Wer Kapitän, Admiral oder Diplomat fuhr, der war was und galt was. Nach langer Absenz trat der Insignia 2008 in diese Lücke. Jetzt gibt es ein Facelift mit vielen neuen Assis, einer überarbeiteten Optik und einem Ausleuchtungs-System, bei dem einem in der Tat „ein Licht aufgeht“. Weiterlesen

Zu Gast bei Hyundai: Ein Hauch 007

Es gibt Menschen mit Benzin im Blut und Rennsport-Empathie, eine Kurvenkombination mit viel Geschlängel auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings stehe für das „N“ der sportlichen Modelle von Hyundai. Es sei auch Ausschlaggebend für die Bezeichnung der mittlerweile als TCR-Bolide Rennsport-erprobten Serienfahrzeuge i30 N  gewesen. Sowohl als Schrägheck- oder Stufenhecklimousine. Auch das SUV  Tucson ist mittlerweile als „N“-Line mit einer besonders sportlichen Optik erhältlich. Und der neue I20, der erst im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommt, soll – so viel verrät man schon bei Hyundai, aber auch nicht mehr – die Tradition der N-Modelle aus der i30-Baureihe fortsetzen. Weiterlesen

Honda: weiter in das E-Zeitalter

Mit dem Mini-Kompaktfahrzeug „Honda e“ hat der japanische Autobauer im vergangenen Jahr sein erstes reines Elektro-Auto eingeführt. Der für das urbane Umfeld gedacht Winzling überzeugt mit einer klugen Strategie für seinen speziellen Einsatzbereich und mit etlichen Details, die mit Konventionen der Ausstattung eines Automobils brechen. Für den „e“ hat Honda eigens eine neue Plattform nur für Elektrofahrzeuge entwickelt. Weiterlesen

Ein flotter Spanier: Der Seat Ibiza mit 1,6 Liter Diesel

Der Ibiza ist einer der Bestseller im Modellangebot der spanischen VW-Tochter Seat und hat deren Ruf als Hersteller flotter, bezahlbarer Alltagsfahrzeuge mit aufgebaut. Vor allem junge Menschen schmücken sich gerne mit einem der Fahrzeuge aus Martorell und haben Spaß am raschen Vorwärtskommen und am „Kurven räubern“. Das ist durchaus auch mit einem Diesel möglich, wie unsere zweiwöchigen Testfahrten ergaben. Auch, wenn  der Selbstzünder normalerweise nicht der bevorzugte Antrieb in diesem Segment ist. Weiterlesen

Der Stelvio: Das hat dem Alfa-SUV gefehlt

Ein 2,2 Liter großer und 190 PS starker Diesel, 450 Newtonmeter maximales Drehmoment, Höchstgeschwindigkeit 201 km/h,  Q4 AWD Allradantrieb und  Achtgang-Automatikgetriebe. Vor allem aber der Name des Herstellers: Der macht neugierig und ist etwas für Freunde der italienischen Automobilbaukunst: Alfa Romeo. Hier unsere Fahreindrücke und die Gesamtimpressionen mit dem aufgewerteten SUV des Jahrgangs 2020 mit dieser Motorisierung. Weiterlesen

Alfa macht Jule hübsch zur Brautschau

Einen Alfa bewegen, das ist mehr als nur Auto fahren. Glaubt man einem echten Alfista, einem Menschen also, der sein Herz an die italienische Sportwagenmarke verloren hat, dann besteht daran kein Zweifel.  Denn Alfa Romeo fahren, das hat in erster Linie einmal etwas mit Emotionen, und dann erst mit dem Erreichen eines Ziels, dem Ankommen von Punkt B nach dem Start in Punkt A, zu tun. Einem Alfa  Romeo, vor allem dann, wenn er auch noch den wunderbar klangvollen italischen Namen Giulia trägt, geht es wie einer schönen Frau. Man verzeiht ihm so manche Sünde. Weiterlesen

Volvo XC90 B6: Wer hat’s gemacht? – Die Schweden

Viele Hersteller arbeiten an der (Teil)Elektrifizierung  ihrer Modellpalette. Volvo nimmt sich da nicht aus, im Gegenteil. Der skandinavische Autobauer macht Nägel mit Köpfen und hat  klare Ziele, die  auch so kommuniziert werden. Volvo will nämlich keine Verbrenner mehr entwickeln. Bis zum Jahr 2025 soll die erste Million  der elektrifizierten Volvos unterwegs sein. Ständiger Begleiter auf diesem Weg ist  ein Mild-Hybrid-System, das sukzessive Eingang in das gesamte Modellprogramm finden soll. Wir fuhren das große SUV XC90  B6 mit einem 300 PS-Aggregat und  eben dieser elektrischen Unterstützung. Weiterlesen

70 Jahre Porsche 356 – Eine Liebeserklärung

Es ist nicht so, dass ich, Jahrgang 1951, von Hause aus eine Aversion gegen die junge Dame, Jahrgang 1943,  gehabt hätte, als mir ihr Name zum ersten Male auffiel. „Ich war ein Außenseiter. Ich habe gelesen, ich habe gemalt, ich habe nachgedacht. Ich habe Nigger nicht gehasst.“ – Allein diese Aphorismen, die man ihr nachsagte, öffneten mir in den späten 1960er Jahren den Weg zu der Rock- und Blues-Interpretin Janis Joplin. Und vor allem ihr allerletzter Song, der sie, auch nach ihrem frühen Tod mit nur 27 Jahren, mit kreischender, überschnappender Stimme auf Vinyl  am Leben erhalten sollte, machte uns irgendwie zu Geschwistern im Geiste. Weiterlesen