Kult seit mehr als 30 Jahren: Der Mazda MX-5

Ein Automobil-Segment, das von allen totgesagt wurde, neu zu beleben und eher dem eigenen Fingerspitzengefühl als den sogenannten Experten zu trauen: Dazu gehört schon einiges an Mut und Selbstvertrauen. Die Entscheidung,  im Jahr 1989  ein Auto nach dem Vorbild der zwar wunderschönen, aber aus der Zeit gefallenen britischen Roadster zu bauen, hat der japanische Autobauer Mazda jedenfalls nie bereut. Weil wahres erotisches Blech einfach zeitlos anziehend ist und der Autobauer aus Hiroshima schon seit mittlerweile 100 Jahren immer „sein Ding“ gemacht hat. Wir fuhren den aktuellen MX-5 mit dem 132 PS starken SKYACTIVE—Motor. Weiterlesen

Der RS4 Avant: Audis Kombi-Kracher

Schöne Kombis heißen Avant“ – Diesen griffigen Spruch haben sich ein paar Marketing-Strategen bei Audi mal ausgedacht. Wir fügen hinzu: „Schnelle Kombis heißen RS“. So wie beispielsweise der RS4, den die Ingolstädter jetzt einem Facelift unterzogen haben.  Dass ausgerechnet in diesen Tagen die Deutsche Tourenwagenmasters mit den dominierenden Audi-Boliden am Nürburgring gleich zweimal gastiert, ist indes nur (passender) Zufall. Weiterlesen

Mercedes-Benz GLB: Ein bisschen G-Klasse

Die Grenzen zwischen den einzelnen Fahrzeugsegmenten verschwinden immer mehr. Unterteilte man in früheren Jahren zwischen Limousine, Kombi, Geländewagen und Cabrio, so ist diese Nomenklatur mittlerweile längst überholt.  Der irgendwann einmal eingeführte Begriff vom Crossover hat dazu geführt, dass viele Automobile in einem einzigen Exemplar immer mehr verschiedene Ansprüche in punkto Karosserie, Innenraum, Variabilität, Nutzungsmöglichkeiten und Optik erfüllen. Designer, Ingenieure und Marketing-Experten übertreffen sich gegenseitig in der Kunst, Autos zu kreieren, die von jedem etwas haben und nur noch wenig vermissen lassen. Höchstens ihre Herkunft. Weiterlesen

Zu Gast bei Hyundai: Ein Hauch 007

Es gibt Menschen mit Benzin im Blut und Rennsport-Empathie, eine Kurvenkombination mit viel Geschlängel auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings stehe für das „N“ der sportlichen Modelle von Hyundai. Es sei auch Ausschlaggebend für die Bezeichnung der mittlerweile als TCR-Bolide Rennsport-erprobten Serienfahrzeuge i30 N  gewesen. Sowohl als Schrägheck- oder Stufenhecklimousine. Auch das SUV  Tucson ist mittlerweile als „N“-Line mit einer besonders sportlichen Optik erhältlich. Und der neue I20, der erst im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommt, soll – so viel verrät man schon bei Hyundai, aber auch nicht mehr – die Tradition der N-Modelle aus der i30-Baureihe fortsetzen. Weiterlesen

Ein flotter Spanier: Der Seat Ibiza mit 1,6 Liter Diesel

Der Ibiza ist einer der Bestseller im Modellangebot der spanischen VW-Tochter Seat und hat deren Ruf als Hersteller flotter, bezahlbarer Alltagsfahrzeuge mit aufgebaut. Vor allem junge Menschen schmücken sich gerne mit einem der Fahrzeuge aus Martorell und haben Spaß am raschen Vorwärtskommen und am „Kurven räubern“. Das ist durchaus auch mit einem Diesel möglich, wie unsere zweiwöchigen Testfahrten ergaben. Auch, wenn  der Selbstzünder normalerweise nicht der bevorzugte Antrieb in diesem Segment ist. Weiterlesen

Der Stelvio: Das hat dem Alfa-SUV gefehlt

Ein 2,2 Liter großer und 190 PS starker Diesel, 450 Newtonmeter maximales Drehmoment, Höchstgeschwindigkeit 201 km/h,  Q4 AWD Allradantrieb und  Achtgang-Automatikgetriebe. Vor allem aber der Name des Herstellers: Der macht neugierig und ist etwas für Freunde der italienischen Automobilbaukunst: Alfa Romeo. Hier unsere Fahreindrücke und die Gesamtimpressionen mit dem aufgewerteten SUV des Jahrgangs 2020 mit dieser Motorisierung. Weiterlesen

Alfa macht Jule hübsch zur Brautschau

Einen Alfa bewegen, das ist mehr als nur Auto fahren. Glaubt man einem echten Alfista, einem Menschen also, der sein Herz an die italienische Sportwagenmarke verloren hat, dann besteht daran kein Zweifel.  Denn Alfa Romeo fahren, das hat in erster Linie einmal etwas mit Emotionen, und dann erst mit dem Erreichen eines Ziels, dem Ankommen von Punkt B nach dem Start in Punkt A, zu tun. Einem Alfa  Romeo, vor allem dann, wenn er auch noch den wunderbar klangvollen italischen Namen Giulia trägt, geht es wie einer schönen Frau. Man verzeiht ihm so manche Sünde. Weiterlesen

Volvo XC90 B6: Wer hat’s gemacht? – Die Schweden

Viele Hersteller arbeiten an der (Teil)Elektrifizierung  ihrer Modellpalette. Volvo nimmt sich da nicht aus, im Gegenteil. Der skandinavische Autobauer macht Nägel mit Köpfen und hat  klare Ziele, die  auch so kommuniziert werden. Volvo will nämlich keine Verbrenner mehr entwickeln. Bis zum Jahr 2025 soll die erste Million  der elektrifizierten Volvos unterwegs sein. Ständiger Begleiter auf diesem Weg ist  ein Mild-Hybrid-System, das sukzessive Eingang in das gesamte Modellprogramm finden soll. Wir fuhren das große SUV XC90  B6 mit einem 300 PS-Aggregat und  eben dieser elektrischen Unterstützung. Weiterlesen

(Fahr)freude pur: Der BMW M2 Competition

Mit dem M2 „Competition“, was so viel wie Wettbewerb bedeutet, bereichert die BMW M GmbH, die für die leistungsstarken Erzeugnisse des Münchener Autobauers zuständig ist, das Angebot in der Kompaktklasse. Wir fuhren den neuen M2 Competition und machten dabei die Erfahrung: Ein solches Fahrzeug ist eines der letzten seiner Art, eine Fahrmaschine ohne Kompromisse. Aber auch mit den notwendigen elektronischen Fesseln. Weiterlesen

Der Audi RS7: Vier Ringe für ein Halleluja

Ganz oben, dort wo die Leistung am stärksten und der Preis am Höchsten ist, da ist in der Regel auch die Luft am Dünnsten: Das ist nicht nur beim Bergsteigen so, sondern auch dort, wo die ganz besonders exklusiven Automobile zu Hause sind. Bei den richtig  „dicken“ Sportlimousinen etwa: Porsche Panamera, Mercedes AMG 63, BMW M5 oder eben dem Audi RS7. Die Ingolstädter glänzen jetzt neben dem super Avant, dem RS6,  mit dem etwas schnittigeren RS7 Sportback. Mit 600 PS und –  wer es denn möchte – mit einer Spitzengeschwindigkeit von 305 km/h. Weiterlesen

„Isch ‘abe doch ein Auto“: Der neue Maserati Ghibli

Bei der Nennung eines solchen Wohlklangs an Namen denkt der geneigte Autofahrer sicherlich nicht an so profane Begriffe wie Volumen- oder Großserienfahrzeuge.  Er  assoziiert damit auch nicht in erster Linie die Größe und Variabilität des Kofferraums oder die im Innenraum mehr oder weniger zahlreich und sinnvoll angebrachten Ablagemöglichkeiten. Nein, ein Automobil dieser Gattung begreift man zuerst einmal mit den Sinnen und dann erst mit dem Verstand. Sofern vorhanden.  Maserati. Mit gefühlten drei bis fünf „a“ auf der dritten Silbe. Weiterlesen