Honda: Mit Jazz und Crosstar weiter in das E-Zeitalter

Mit dem Mini-Kompaktfahrzeug „Honda e“ hat der japanische Autobauer im vergangenen Jahr sein erstes reines Elektro-Auto eingeführt. Der für das urbane Umfeld gedacht Winzling überzeugt mit einer klugen Strategie für seinen speziellen Einsatzbereich und mit etlichen Details, die mit Konventionen der Ausstattung eines Automobils brechen. Für den „e“ hat Honda eigens eine neue Plattform nur für Elektrofahrzeuge entwickelt. Weiterlesen

Proace City: Toyota rundet Nfz-Palette ab

Toyota schließt unterhalb des Proace jetzt die Lücke in seinem Nutzfahrzeugangebot mit dem kompakten Proace City als Verso (Pkw-Variante) und als Transporter (Van). Beide Modelle sind das Ergebnis einer Kooperation mit dem französischen PSA-Konzern. Das heißt,  es gibt Schwestermodelle bei Peugeot, (Rifter) Citroen (Berlingo) und Opel (Combo).  Wie auch dort sind die Vorteile des Toyota-Ablegers neben dessen  kompakten Abmessungen vor allem ein großer, variabler Innenraum, die hohe Nutzlast und  die Umgestaltungsmöglichkeiten für die Pkw-Variante. Weiterlesen

Der XC40: Volvos kompakter Plug-In Hybrid

Volvo scheut vor Innovationen nicht zurück. Die Schweden blühen in vielerlei Hinsicht regelrecht auf, seit sie von der Knute der US-Mutter losgelöst sind und ihnen vom neuen chinesischen Eigentümer Geely alle Freiheiten gelassen werden. Das gilt nicht nur für den  Abschied von allem, was mehr als fünf Zylinder unter der Haube nennt.  Das setzt sich beispielsweise fort über die zukünftige freiwillige Selbstbeschränkung  der Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h bei allen Volvo-Fahrzeugen. Weiterlesen

Mazda2: Frischkur zum 100. Geburtstag

Mazda hat seinen Kleinwagen, der seit Erscheinen der dritten Generation vor fünf Jahren in Deutschland rund 45.900 Käufer fand, technisch und optisch aufgefrischt. Mit an Bord sind viele technische Änderungen, ein Mildhybrid-Motor in zwei Leistungsstufen, vielen Assistenten und mehr Komfort. 


Äußerlich wurde beim 4.065 Millimeter langen, 1.695 Millimeter breiten und 1.495 Millimeter hohen Mazda hauptsächlich die Frontpartie mit größerem Kühlergrill im Wabenmuster viel Chrom und den schmalen serienmäßigen LED-Scheinwerfern modifiziert. Bei unverändertem Radstand (2.570 mm) bietet der Fünftürer für einen Kleinwagen gute Platzverhältnisse – auch im Fond. Das Kofferraumvolumen fasst mindestens 280 Liter und lässt sich maximal auf 950 Liter erweitern. Die verwendeten Materialien wirken wertig und auch auf holprigen Straßen rund um Athen hielt klapper- und knisterfrei zusammen, was zusammengefügt wurde. 

Für den Vortrieb sorgt ein 1,5-Liter-Benzinmotor in zwei Leistungsstufen mit 75 PS oder 90 PS, der 115 PS Benziner wurde im Mazda2 gestrichen ebenso wie 2018 der Diesel. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über eine Sechsgang-Handschaltung, die sich gut schalten lässt. Für die 90 PS Version ist in der Exclusive-Line optional eine Sechsstufen-Automatik (+ 1.800 Euro) erhältlich. Nur die Motoren mit Schaltergetriebe sind mit einem Mild-Hybrid-System ausgestattet. 



Der 75 PS-Motor erreicht sein maximales Drehmoment von 135 Nm bei 3800 Umdrehungen. Der Japaner benötigt 11,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht Spitze 171 km/h. Sein Normverbrau7ch liegt laut Datenblatt bei 5,3 (WLTP) Liter. Zügiger und souveräner ist man mit der 90 PS-Variante unterwegs. Er mobilisiert einen Drehmoment-Bestwert von 148 Nm bei 4000 min-1 und sprintet in 9,8 Sekunden von Null auf 100 km/h und bei 183 km/h ist Schluss. Durchschnittlich fließen dabei laut Mazda ebenso 5,3 Liter (WLTP) durch die Leitungen. 

Die serienmäßige Sechsgangschaltung lässt sich leicht und präzise schalten. Für erste Testfahrten stand der 90 PS-Vierzylinder parat, der Bordcomputer zeigte nach flotter Fahrt einen Verbrauch von 5,5 Liter an. Besonders aufgefallen sind die geringen Wind- und Motorgeräusche im Innenraum. Dank des nachgebesserten Fahrwerks sowie der Optimierung der vorderen und hinteren Dämpfer weist der kleine Japaner eine respektable Straßenlage auf. Erwähnenswert sind auch die neuen Sitze, die nicht nur bequem sind, sondern auch einen guten Seitenhalt bieten. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d.



Die serienmäßige Fahrdynamik-Steuerung G-Vectoring-Control Plus, die zur Verbesserung des Handlings, der Stabilität und des Fahrkomforts dient und den Fahrer entlastet. Das Fahrzeug liegt stabiler in den Kurven und ist besser beherrschbar. Für geringere Wind-, Abroll- und Motorengeräusche wurde die Geräuschdämmung des Kleinwagens deutlich verbessert. Ebenso Bestandteil des 75 PS starken Basismodells Prime-Line (ab 14.190 Euro) sind unter anderem ein Audio-System, elektrisch einstellbare Außenspiegel, LED-Scheinwerfer, elektrische Fensterheber und ein Motor-Start-Knopf. 



Die Preise für den 90 PS-Mild-Hybriden mit Handschaltung beginnen bei 16.890 Euro in der Center-Line-Ausstattung, der unter anderem zusätzlich eine Klimaanlage und eine Geschwindigkeitsregelanlage an Bord hat. In den höheren Ausstattungsstufen Exclusive-Line (ab 18.290 Euro / 75 PS) und Sports-Line (ab 19.690 Euro / 90 PS) gibt es neben dem Mazda Connect System inklusiv Apple Car Play und Android Auto einen Spurhalter, City-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, Lenkradheizung und vieles mehr. Zusätzlich hat Mazda noch Optionspakete (für seinen Kleinwagen im Angebot, die je nach Paket unter anderem Features von der Ausparkhilfe über Rückfahrkamera, Matrix-LED-Licht, Verkehrszeichenerkennung bis hin zum 360 Grad Monitor enthalten. 

Text: Ute Kernbach / Fotos: Kernbach, Mazda
 

Der E-Grandland: Opels neue Zeitrechnung

Als der urdeutsche Autobauer Opel nach der Trennung von General Motors unter das Dach des französischen PSA.-Konzerns (Peugeot / Citroen / DS) einzig, da schossen alsbald die wildesten Spekulationen ins Kraut, was die neuen Herren denn nun mit dem Familienzuwachs aus Allemagne an zu stellen gedachten. Dass Opel, das mittlerweile eine gute Unternehmensbilanz nach der anderen mit Stolz vorweist, zum Spezialisten für Elektro-Mobilität werden sollte, war nur eine von vielen angedachten Möglichkeiten. Weiterlesen

Der neue Ducato: Fiats Goldstückchen

Zum neuen Modelljahr rüstet Fiat seinen Nfz-Bestseller Duacto neu auf: Neue Motoren, eine Neungang-Automatik, etliche neue Assistenz-Systeme und ein „Rundum-Sorglospaket“ vor allem für die Cmping-Freaks.

Die Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) wiesen zu Beginn des Jahres 255.370 Fiat Ducato aus, auf denen die Wohnmobile der entsprechenden Anbieter standen. Das war knapp die Hälfte aller in Deutschland zugelassenen “WoMos”. Zum Modelljahr 2020 rüstet Fiat den Ducato mit neuen Motoren und einer ebenfalls neuen Neungang-Automatik aus und erweitert das Servicenetz. Die für einen Wohnmobil-Aufbau geeignete Basis beim Ducato ist entweder ein Leiterrahmen mit Doppelrahmenprofil oder ein halbierter Leiterrahmen. Teilweise sind dabei zusätzlich bestimmte Chassis-Teile am Dach oder direkt hinter der Fahrerkabine ausgespart, um alle Ausbau-Eventualitäten zu berücksichtigen. Die neuen 2,3 Liter-Motoren in den Leistungsstufen 120, 140, 160 und 180 PS erfüllen jetzt die Abgasnorm Euro 6d-temp. Die moderne Neungang-Wandler-Automatik ersetzt die nicht allzu beliebte Sechsgang-Automatik.

Der aktuelle Ducato wird zudem mit vielen Assistenz-Systemen ausgerüstet sein: Totwinkelassistent, Querbewegungs-Erkennung (die beim rückwärtigen Fahren aus der Parklücke „aufpasst“), Notbremssystem, Spurhalteassistent, Verkehrszeichenerkennung, Fernlicht- und Abblendlichtautomatik, Regensensor, Bergabfahrhilfe und Reifendruck-Überwachungssystem. Das Netz der auf Wohnmobile spezialisierten Partner von Fiat Professional ist auf 1800 angewachsen. Heißt: Sie haben auch entsprechend große Werkstatthallen, die sich von der Höhe her für ein Wohnmobil eignen.

Nicht zuletzt wird der Marktführer zudem auch elektrisch: Der „Ducato Electric“ geht 2020 in Serie (www.kues.de vom 05. September 2019). Nötig wird das auch durch den rasant wachsenden Online-Handel. Bestellung „on demand“ wird immer beliebter. Der vielzitierte „letzte Kilometer“ wird dabei oft zum Problem für Paket- und Expressdienste. Neue Kastenwagen und leichte Nutzfahrzeuge sind gefragt, dürfen aber angesichts von Fahrverboten und Umweltplaketten kaum noch in die Innenstädte. Der emissionsfreie Warentransport wird für die Autobauer also immer bedeutender. Fiat Professional antwortet auf diese Herausforderung eben mit dem Ducato Electric und plant, ihn in allen Variationen wie die aktuellen Dieselmodelle anzubieten:

Als Kastenwagen und Bus in unterschiedlichen Abmessungen. Auch als Pritschenwagen soll eine Elektro-Ausgabe kommen. Fiat stellt 1.950 Kilogramm Nutzlast und, je nach Speicherkapazität, 220 oder 360 Kilometer Reichweite in Aussicht. Die Batterie-Pakete des Ducato Electric sollen am Unterboden platziert werden, wo sie die Ladekapazitäten und die Aufbaumöglichkeiten nicht beeinträchtigen. Der Elektromotor wird voraussichtlich 122 PS leisten und ein maximales Drehmoment von 280 Nm mitbringen.

Weiterlesen

Der Mii electric: Start einer neuen Seat-Ära

Mit sechs neuen Elektro- und Plug-In-Fahrzeugen feuert Seat bis 2021 ein wahres Elektro-Feuerwerk ab, dessen Anfang der Mii electric macht. Ab Februar nächsten Jahres steht der kleine Stromer, der Drillingsbruder vom fast baugleichen VW Up und Skoda Citigo, beim Handel. Die Preisliste beginnt bei 20.650 Euro, sodass dank Umweltprämie das Minicar ab 16.270 Euro zu haben ist. Wer lieber leasen möchte ist mit monatlich 145 Euro bei einer Laufzeit von 36 Monaten und einer Jahreslaufleistung von 10.000 Kilometern ohne Anzahlung dabei. Weiterlesen