Der richtige Reifen zur richtigen Zeit

Das Reifenthema kommt bei vielen Autofahrerinnen und Autofahrern meist dann auf, wenn es (wieder einmal) ums Wechseln der „Füße“ für das Auto geht. Im Herbst oder im Frühjahr also. Wer sich ein neues Auto zulegt, der denkt gewissenhaft über Marke, Ausführung, neu oder gebraucht, Preis und ähnliche Dinge nach. Um die Reifen, die bei der Auslieferung aufgezogen sind, machen sich die meisten kaum Gedanken. Dabei sind die Pneus  doch ein entscheidendes Kriterium bei Sicherheit, Fahrverhalten, Fahrkomfort und  Wirtschaftlichkeit im alltäglichen Umgang mit dem Auto. Weiterlesen

Ganzjahresreifen ja oder nein? – Die Checkliste

Umrüsten von Sommer- auf Winterreifen oder doch lieber ein Ganzjahres-Reifen? Der „Pneu für alle Fälle“ ist manchmal auch eine Glaubensfrage. Dabei gibt es ein paar einfache Dinge, die man bei der Wahl eines Pkw-Reifens beachten sollte. Denn der richtige Reifen, sprich die Auswirkungen des permanenten Kontaktes  zur Straße,  ist für die Sicherheit der Fahrzeug-Insassen von elementarer Bedeutung. Was also gilt es zu bedenken, bevor man sich für den regelmäßigen Wechsel von Sommer- auf Winterreifen oder doch für ein Ganzjahres-Produkt entscheidet? Weiterlesen

VLN-Start steht nichts im Weg: „Grüne Hölle“ ist der Himmel auf Erden

Die Langstreckenmeisterschaft Nürburgring hat ihren Winterschlaf beendet. Ab  Samstag,  24. März drehen die Boliden wieder ihre Runden auf der legendären Nordschleife. Traditionell macht die ADAC Westfalenfahrt  den Anfang.

Ein Blick auf die Nennliste für die 64. Auflage verspricht packenden Motorsport. Das Fahrerfeld des ersten VLN-Laufes ist erlesen. Die populärste Breitensportserie Europas bietet den Motorsport-Fans gleich zum Startschuss Glanz und Glamour. Aber auch die kleineren Klassen sind fit für einen rasanten Frühling.

 

Mit Markus Winkelhock, André Lotterer, Gabriele Tarquini und Nicola Larini sind vier ehemalige Formel-1-Piloten für den Serienauftakt gemeldet. Und auch die DTM gibt ihre Visitenkarte ab. Die Audi-Piloten Nico Müller und Mike Rockenfeller bilden in der SP9 zusammen mit Winkelhock für das Team BWT im R8 LMS ein aussichtsreiches Trio im Kampf um den Gesamtsieg. Auch DTM-Neuling Robin Frijns nimmt in der leistungsstärksten Klasse für das Team WRT mit Dries Vanthoor in einem R8 LMS Platz. In einen Mercedes AMG GT3 klettert für das Team HTP unter anderem DTM-Ass Edoardo Mortara. Während sich Lotterer in der V5 mit Mike David Ortmann ans Steuer eines Porsche Cayman setzen wird, haben die beiden erfahrenen italienischen Fahrer in der boomenden TCR-Klasse auf einem Hyundai i30 N TCR gemeldet.

Neben VLN-Meister Michael Schrey, der2017  im BMW M235i Racing Cup die meisten Punkte sammelte, gehen weitere Titelverteidiger in den diversen Klassen wieder an den Start: Frank Stippler in der SP9 mit einem Audi R8 LMS, ‚Dieter Schmidtmann‘ und Heiko Hammel in der SPX mit einem Renault R.S 01, Mike Jäger, Christian Kohlhaas und Stephan Köhler mit einem Ferrari 458 in der SP8, Norbert Fischer, Christian Konnerth und Daniel Zils im Porsche Cayman in der V5, Marcel Manheller mit einem BMW in der V4, Moritz Kranz mit einem Porsche Cayman GT4 in der Cup3, Kevin Wolters mit einem Renault Mégane KRS in der VT2 sowie Olaf Beckmann und Peter Hass in der H2im Opel Manta.

Wie im Vorjahr gehen beim Auftaktrennen rund 170 Teilnehmer an den Start. Am besten besetzt sind die Klassen SP9 (24 Fahrzeuge), V4 (16), Cup5 (19) und H2 (15). Die Klasse der Fahrzeuge bis 2.000 ccm bietet das breiteste Spektrum an Autos in der kommenden VLN-Saison. Vom Renault Clio, Opel Manta, Opel Calibra, Opel Kadett, Opel Astra, VW Golf, VW Jetta bis hin zum 3er BMW ist alles vertreten. Neben der H2 zählt auch die TCR zu den aufstrebenden Klassen.

Unter den für den ersten Lauf des Jahres genannten Teams finden sich altbekannte, langjährige, bei den Fans an der Strecke überaus populäre Rennställe. Ohne Traditionalisten wie Adrenalin-Motorsport, Black Falcon, Bonk-Motorsport, Care for Climate, Falken-Motorsport, Frikadelli-Racing, GetSpeed-Performance, Land-Motorsport, Manthey-Racing, Mühlner-Motorsport, Phoenix-Racing, ProSport-Performance, Ring-Racing, ROWE-Racing, Scheid-Motorsport, Sorg-Rennsport oder Walkenhorst-Motorsport – um nur einige zu nennen – wäre die VLN zweifelsohne um ein gutes Stück ärmer.

 Rund um die Nordschleife ist der Eintritt bei allen neun Saisonrennen frei. Für die geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und den Besuch des Fahrerlagers sind Tickets schon ab 15 Euro zu haben. Beim Pitwalk kann man den Teams bei der Arbeit über die Schulter schauen. Kinder bis 14 Jahre haben auch hier freien Eintritt. Tickets zu den VLN-Rennen sind über die kostenlose Tickethotline 0800 20 83 200, den Nürburgring Online-Shop sowie vor Ort im info°center und an den Zugängen zu den geöffneten Tribünen am Grand-Prix-Kurs und zum Fahrerlager erhältlich. Mitte der Woche gab es auch wegen des Wetters Entwarnung: . Am Mittwoch machten sich Renndirektor Michael Bork, Rennleiter Kai Rübenhagen und Andreas Mühlenbernd, der Leiter Streckensicherung der VLN, vor Ort ein Bild von der Lage an der Nordschleife. Das Ergebnis der Beratungen: Einer Durchführung der 64. ADAC Westfalenfahrt steht  nichts im Weg.

Quelle: VLN Presse / Fotos: Jürgen C. Braun

Volkswagen feiert 30 Jahre „California“

Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert auf der Techno Classica  den Geburtstag einer Reisemobil-Ikone

Zu sehen ist unter anderem ein California im Neuwagenzustand : ein T3 des Jahres 1988. Über vier Generationen wurden bislang 157.500 California verkauft. Ein wichtiges Detail verbindet dabei die Modelle von heute mit dem T3 der ersten Generation: das Aufstelldach. In Deutschland erhalten die ersten California T3 gerade den Oldtimer-Status und damit das H-Kennzeichen.

 

Power aus Affalterbach: Der neue AMG GT 4-Türer

Mercedes-Benz erweitert sein sportliches „Fitness-Studio“:  Der neue   AMG GT 4-Türer soll Fahrerlebnisse in neuen Dimensionen liefern und die AMG Modellfamilie bereichern. Dabei knüpft das neue Coupé als erster viertüriger Sportwagen aus Affalterbach direkt an die legendären Erfolgsmodelle SLS und AMG GT an.

Als weiteres selbstständig von Mercedes-AMG entwickeltes Fahrzeug verbindet es einzigartiges Design, hohen Komfort und herausragende Sportwagen-Technik mit einem athletischen, viertürigen Fastback-Layout. Damit bietet es mehr Raum und mehr Nutzungsmöglichkeiten. Die konsequente Erweiterung der AMG GT Familie durch das 4-Türer Coupé öffnet somit das Sportwagensegment für jene Kunden, die ein Fahrzeug für den täglichen Einsatz suchen, aber nicht auf die einzigartige Performance von Mercedes-AMG verzichten wollen.

Längs- sowie Querdynamik auf höchstem Niveau und eine markante Silhouette mit klassischen Proportionen reihen das Mercedes-AMG GT 4‑Türer Coupé auf den ersten Blick in das Portfolio seiner zweitürigen Brüder ein. Das expressive Design mit tief gezogener Motorhaube, dominanter Front und muskulöser Körpersprache verdeutlicht die sportlichen Gene des viertürigen Coupés, das als jüngstes Modell der AMG Familie neue Standards setzt: Als erstes viertüriges AMG GT Modell vereint es hohen Alltagskomfort mit vielschichtigen Individualisierungsmöglichkeiten sowie modernster Sportwagen-Technologie.

„Das neue AMG GT 4-Türer Coupé verbindet die überzeugende Rennstreckendynamik unserer zweitürigen Sportwagen mit höchster Alltagstauglichkeit. In einzigartiger Weise verkörpert es unseren Markenkern „Driving Performance“ und wird mit seiner konsequenten Auslegung neue Kunden für Mercedes-AMG erschließen“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Der neue AMG GT 4-Türer liefert besondere Fahrerlebnisse in allen Bereichen und sorgt mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 315 km/h sowie mit seiner Fahrdynamik für einen souveränen Auftritt in allen Lebenslagen. Moderne, kraftvolle R6- und V8-Motoren mit einem Leistungsspektrum von 435 bis 639 PS ermöglichen völlig neue Fahrerlebnisse und verbinden überzeugende Fahrwerte mit zeitgemäßer Effizienz.

PM und Fotos: Mercedes-Benz

Impreza 5.0: Zeitenwende bei Subaru

Der Impreza hat bei Subaru nicht nur eine lange Tradition, sondern ist auch ein Fahrzeug, das über viele Jahre hinweg die sportlichen Gene der Marke in den Vordergrund rückte. Mit dem I 2.0 GT war der japanische Autobauer, der konsequent auf die Paarung Allradantrieb / Boxermotor setzt, im Rallyesport erfolgreich unterwegs. Jetzt wird die fünfte Generation des Kompaktmodells angeboten. Wobei weniger die sportlichen Fähigkeiten des Neuen, als vielmehr Attribute wie Sicherheit, Fahrkomfort und Konnektivität im Vordergrund stehen.

Seit 25 Jahren gehört der Impreza zum Angebot. Er war in seiner Basisversion, wie die meisten Modelle des Hauses, ein sehr zuverlässiger, funktional ausgestatteter, aber nicht gerade extravaganter Typ. Es sei denn, es handelte sich um den sportlichen Ableger WRX STi, den man in diesem Jahr noch anbieten will, dessen Tage dann aber auch gezählt sein werden.

Mit dem Impreza der fünften Generation kommt bei Subaru offensichtlich so eine Art Zeitenwende zum Tragen. Nicht nur, dass mit dem kleinen SUV XV quasi ein Schwesternmodell auf einer gemeinsamen, neuen Plattform steht, die auch die Basis für künftige Hybride und Stromer aus dem Hause sein wird.

Der Impreza soll mit neuem, frischem Design, hochwertigen Materialien, mehr Platz und einem „aufgepeppten“ Innenraum, das „neue Gesicht“ von Subaru werden. Ohne dabei die bekannten  technischen Attribute (Boxermotor, Allrad) in Frage zu stellen und die mehrfach ausgezeichnete Langzeit-Qualität weiter zu garantieren.

Für den Fünftürer stehen zwei Benziner mit 1,6 Liter Hubraum und 114 PS sowie 2.0 Liter und 156 PS zur Verfügung. Einen Diesel wird es nicht geben. Die  leistungsschwächere Variante beginnt bei Preisen ab 21.980 Euro, für den  2,0-Liter muss man mindestens  26.980 Euro hinblättern. In beiden Fällen ist eine umfangreiche Serien-Ausstattung mit an Bord. Das stufenlose  CVT-Automatikgetriebe und das Assistenzpaket „Eye Sight“ gehören ebenfalls zur Serienausstattung.

Der Impreza der fünften Generation gefällt mit einem großzügigen  und aufwändig verarbeiteten Innenraum. Gegenüber dem Vorgänger finden die Insassen mehr Platz, das Gleiche gilt auch für den Kofferraum. Dessen Volumen beträgt  385 Liter, es kann  bei umgelegten Rücksitzen  auf maximal 835 Liter erweitert werden. Zur  Basisvariante  „Comfort“ für knapp 27.000 Euro gehören  neben Allrad und CVT Klimaautomatik, Licht- und Regensensor, Rückfahr-Kamera, beheizbare Sitze, DAB-Radio, ein 8-Zoll-Display und Apple/Android-Anbindung. Ein  Notbremssystem mit Kollisionswarner, aktiver Spurhalteassistent und eine adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung sind weitere Assists. Wie bisher wird eine Fünfjahres-Garantie gewährt.

Text und Fotos: Jürgen C. Braun