Mazda: Seit 100 Jahren wohltuend anders

Mazda feiert in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag. Der kleine, aber immer wieder für Überraschungen sorgende japanische Autohersteller aus Hiroshima will sich auch in Zukunft in der Rolle als etwas anderer, innovativer Autobauer mit unkonventionellen Ideen und ebensolchen Fahrzeugen präsentieren und sich in dieser Rolle wohl fühlen. Noch gegen Ende des Monats stellt das Haus  mit dem MX-30 seinen ersten Vollstromer vor, glaubt aber auch weiterhin an die Optimierung des Verbrennungsmotors.

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Kia im Rod-Stewart-Modus: Segeln gefällig?

Koreas größter Automobilkonzern hat seit einigen Jahren pikanterweise in Rüsselsheim, in Sichtweite zu den Opel-Produktionsstätten, eine große Ideenschmiede errichtet. Vom sogenannten HMETC, dem Hyundai Motor Europe Technical Center, profitieren beide Schwesternmarken des Konzerns: Sowohl Hyundai wie auch Kia. Dieser Tage stellte Kia dort zwei Richtung weisende technologische Neuerungen vor: ein neues Handschalter-Getriebe für eine Generation von 48-Volt-DieselmiltdHybriden und von der „UVO App.“ Die hat nichts mit unbekannten Flugzeugen zu tun, sondern ist das Kürzel für „Your Voice“, auf Deutsch also „Deine Stimme“. State of the art der Vernetzung und der Online-Dienste auf koreanisch sozusagen. Weiterlesen

Auf Zeitreise in der Opel Classic Werkstatt

Ein Besuch in der Classic Werkstatt von Opel mitten in den Produktionsstätten von Rüsselsheim ist wie eine spannende Zeitreise in die Geschicke eines großen deutschen Unternehmens mit einer langen Tradition. Was die wenigsten wissen: Opel hat auch über ein halbes Jahrhundert lang Fahrräder produziert: Von 1886 bis 1937, als die Fahrradproduktion an NSU überging,  genau. Dabei wurden rund zweieinhalb Millionen „Drahtesel“  abgesetzt und die Deutschen im wahrsten Sinne des Wortes dabei mobilisiert. Weiterlesen

Renault E-Tech: Ein spannendes Trio

Immer mehr Hersteller, sowohl deutsche Autobauer wie auch Importeure, sehen ihre Zukunft in der Elektro-Mobilität. Das gilt auch für den französischen Hersteller  Renault. Die Marke mit der Raute setzt ganz gezielt und auch verstärkt auf Elektrifizierung. Bis zum Jahr 2022 sollen 12 E-TECH-Fahrzeuge mit Hybrid- oder Plug-in-Hybridantrieb die Modellpalette bereichern. Acht reine Elektro-Autos mit Batteriebetrieb stehen zudem für die Richtung, in die der Weg der Franzosen in Zukunft führen soll. Weiterlesen

Insignia 2020: Premium in der Mittelklasse

 

Opel beherrschte über viele Jahren und sogar Jahrzehnte hinweg die Mittelklasse, als die ein Premiumsegment war. Wer Kapitän, Admiral oder Diplomat fuhr, der war was und galt was. Nach langer Absenz trat der Insignia 2008 in diese Lücke. Jetzt gibt es ein Facelift mit vielen neuen Assis, einer überarbeiteten Optik und einem Ausleuchtungs-System, bei dem einem in der Tat „ein Licht aufgeht“. Weiterlesen

Mazda2: Zum 100. Geburtstag wie aus dem Ei gepellt

Mazda hat seinen Kleinwagen, der seit Erscheinen der dritten Generation vor fünf Jahren in Deutschland rund 45.900 Käufer fand, technisch und optisch aufgefrischt. Mit an Bord sind viele technische Änderungen, ein Mildhybrid-Motor in zwei Leistungsstufen, vielen Assistenten und mehr Komfort. 


Äußerlich wurde beim 4.065 Millimeter langen, 1.695 Millimeter breiten und 1.495 Millimeter hohen Mazda hauptsächlich die Frontpartie mit größerem Kühlergrill im Wabenmuster viel Chrom und den schmalen serienmäßigen LED-Scheinwerfern modifiziert. Bei unverändertem Radstand (2.570 mm) bietet der Fünftürer für einen Kleinwagen gute Platzverhältnisse – auch im Fond. Das Kofferraumvolumen fasst mindestens 280 Liter und lässt sich maximal auf 950 Liter erweitern. Die verwendeten Materialien wirken wertig und auch auf holprigen Straßen rund um Athen hielt klapper- und knisterfrei zusammen, was zusammengefügt wurde. 

Für den Vortrieb sorgt ein 1,5-Liter-Benzinmotor in zwei Leistungsstufen mit 75 PS oder 90 PS, der 115 PS Benziner wurde im Mazda2 gestrichen ebenso wie 2018 der Diesel. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über eine Sechsgang-Handschaltung, die sich gut schalten lässt. Für die 90 PS Version ist in der Exclusive-Line optional eine Sechsstufen-Automatik (+ 1.800 Euro) erhältlich. Nur die Motoren mit Schaltergetriebe sind mit einem Mild-Hybrid-System ausgestattet. 



Der 75 PS-Motor erreicht sein maximales Drehmoment von 135 Nm bei 3800 Umdrehungen. Der Japaner benötigt 11,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht Spitze 171 km/h. Sein Normverbrau7ch liegt laut Datenblatt bei 5,3 (WLTP) Liter. Zügiger und souveräner ist man mit der 90 PS-Variante unterwegs. Er mobilisiert einen Drehmoment-Bestwert von 148 Nm bei 4000 min-1 und sprintet in 9,8 Sekunden von Null auf 100 km/h und bei 183 km/h ist Schluss. Durchschnittlich fließen dabei laut Mazda ebenso 5,3 Liter (WLTP) durch die Leitungen. 

Die serienmäßige Sechsgangschaltung lässt sich leicht und präzise schalten. Für erste Testfahrten stand der 90 PS-Vierzylinder parat, der Bordcomputer zeigte nach flotter Fahrt einen Verbrauch von 5,5 Liter an. Besonders aufgefallen sind die geringen Wind- und Motorgeräusche im Innenraum. Dank des nachgebesserten Fahrwerks sowie der Optimierung der vorderen und hinteren Dämpfer weist der kleine Japaner eine respektable Straßenlage auf. Erwähnenswert sind auch die neuen Sitze, die nicht nur bequem sind, sondern auch einen guten Seitenhalt bieten. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Euro 6d.



Die serienmäßige Fahrdynamik-Steuerung G-Vectoring-Control Plus, die zur Verbesserung des Handlings, der Stabilität und des Fahrkomforts dient und den Fahrer entlastet. Das Fahrzeug liegt stabiler in den Kurven und ist besser beherrschbar. Für geringere Wind-, Abroll- und Motorengeräusche wurde die Geräuschdämmung des Kleinwagens deutlich verbessert. Ebenso Bestandteil des 75 PS starken Basismodells Prime-Line (ab 14.190 Euro) sind unter anderem ein Audio-System, elektrisch einstellbare Außenspiegel, LED-Scheinwerfer, elektrische Fensterheber und ein Motor-Start-Knopf. 



Die Preise für den 90 PS-Mild-Hybriden mit Handschaltung beginnen bei 16.890 Euro in der Center-Line-Ausstattung, der unter anderem zusätzlich eine Klimaanlage und eine Geschwindigkeitsregelanlage an Bord hat. In den höheren Ausstattungsstufen Exclusive-Line (ab 18.290 Euro / 75 PS) und Sports-Line (ab 19.690 Euro / 90 PS) gibt es neben dem Mazda Connect System inklusiv Apple Car Play und Android Auto einen Spurhalter, City-Notbremsassistent mit Fußgängererkennung, Lenkradheizung und vieles mehr. Zusätzlich hat Mazda noch Optionspakete (für seinen Kleinwagen im Angebot, die je nach Paket unter anderem Features von der Ausparkhilfe über Rückfahrkamera, Matrix-LED-Licht, Verkehrszeichenerkennung bis hin zum 360 Grad Monitor enthalten. 

Text: Ute Kernbach / Fotos: Kernbach, Mazda

			

Chic, praktisch, familiär: Ein anderes BMW-Gefühl

Den Slogan „Aus Freude am Fahren“  verbinden viele dem Haus BMW zugeneigten Automobilisten mit dem Bewegen von flotten, PS-starken Derivaten aus München. Gerne auch von der M-GmbH, die für die besonders sportlichen Exponate zuständig ist. Doch man kann durchaus auch mit völlig anderen Modellen, die eine Doppelniere im Kühlergrill zieren, viel Spaß an der Fahrerei haben. Auch dann, wenn man nicht nur alleine oder zu zweit in einem Sportwagen der Marke unterwegs ist. Bestes Beispiel ist der 2er Gran Tourer, mit dem wir in der Region unterwegs waren. Weiterlesen

SsangYong holt mächtig auf: Der neue Korando

Lange Jahre nur von den wirklichen „Autofreaks“ wahrgenommen und als Alternative auf Augenhöhe zur Konkurrenz angesehen, hat sich SsangYong mittlerweile dank einer ausgewogenen Modellpolitik und stetiger Angebots- und Qualitätssteigerung seiner Produktpalette einen Namen gemacht. Auf diesem Weg will der südkoreanische Privat-Importeur ganz bewusst weitermachen und präsentiert jetzt die Neuauflage seines SUV Korando. Der soll so etwas wie der „Fahnenträger“ der Marke werden. Jedes zweite in Deutschland verkaufte SsangYong-Fahrzeug soll im kommenden Jahr ein Korando sein. Zu bestellen ist er ab Ende September zu Preisen ab knapp 23.000 Euro. Weiterlesen

Spaßmacher aus SLS: Der neue Ford Focus ST

Ford hat im Rallyesport eine große Vergangenheit und ist auch in der laufenden WRC-Saison im M-Sport-Team mit den Piloten Teemu Suninen, Elfyn Evans, Pontus Tidemand, wieder  explizit vertreten. So etwas verpflichtet natürlich auch für die Serie. Und das schon seit vielen Jahren. Wer Ford meinte, der meinte oft auch Cosworth oder Cossie. Unter dem Dach von Ford Performacne etntstehen daher viele außergewöhnliche Spaßmodelle, die aber auch ihre Alltags-Qualitätn noch nachweisen können. Die ST-Modelle und darunter die ST-Line mit optsich zwar heraus geputzten, aber weniger leistungsstarken Fahrzeugen,  transportieren diese Gene auf die Straße.So wie jetzt der Focus ST in der vierten Generation. Weiterlesen