
Seit seiner Markteinführung 2012 konnte Mazda in Deutschland rund 185.000 Einheiten vom CX-5 absetzen. Ab April steht die dritte Generation des Kompakt-SUV beim deutschen Handel zu Preisen ab 34.990 Euro zum Verkauf bereit. Die Vorzüge des neuen Japaners beschreibt Bernhard Kaplan, Geschäftsführer Mazda Motors Deutschland so: „Viel Platz für Passagiere und Gepäck, ein hochwertiger Innenraum, modernste Konnektivität und Bedienung, das attraktive Kodo Design sowie das Mazda typische Fahrgefühl.“

Äußerlich wurde der jetzt 4,69 Meter lange SUV – im Vergleich zum Vorgänger – um 115 mm cm in der Länge gestreckt. Dank des großen Radstands von jetzt 2,81 Meter (+115 mm) herrschen innen sehr großzügige Platzverhältnisse. Der 2,07 Meter breite (+15 mm) und 1,69 Meter hohe (+30mm) Fünfsitzer bietet rundum viel Platz – auch für Großgewachsene im Fond. Hinter der Heckklappe können mindestens 585 Liter (+61 Liter) Gepäck verstaut werden. Bei umgeklappten Rücksitzen – hier entsteht ein ebener Ladeboden – fasst der Kofferraum 20.19 Liter (+381 Liter). Erwähnenswert ist noch, dass 2.000 Kilo an den Haken (12 Prozent abgebremst) genommen werden dürfen. Das Cockpit ist komplett neu gestaltet mit übersichtlichem Fahrerdisplay und Touchscreen. Allerdings sucht man vergeblich nach Drehschalter oder Knöpfen. Die verwendeten Materialien im Innenraum vermitteln eine sehr gute Qualität und sind hochwertig verarbeitet.

Für den Vortrieb bietet Mazda zum Marktstart nur einen Mildhybrid mit Sechsgang-Wandlerautomatik an. Der neue 2,5-Liter-Saug-Benzinmotor mit Zylinderabschaltung, hier schalten sich Zylinder eins und vier bei geringer Last ab, wird von einem 24-Volt-Hybridsystem mit Riemengenerator unterstützt. Der Vierzylinder-Direkteinspritzer leistet 141 PS bei 4500 bis 500 Umdrehungen und erreicht einen Drehmoment-Bestwert von 238 Nm bei 3500 bis 3750 1/min. Der Mildhybrid beschleunigt in 10,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und bei einer Spitzengeschwindigkeit von 187 km/h ist Schluss. Laut Hersteller konsumiert der gut 1,6 Tonnen schwere CX-5 im WLTP-Schnitt sieben Liter auf 100 Kilometer.

Auf einer ersten Testfahrt iging es mit dem CX-5 e-Skyactiv G 141 AWD in der Homura-Version, der in 10,9 Sekunden den Sprint von Null auf Tempo 100 absolviert und eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h erreicht. Der WLTP-Normverbrauch liegt laut Hersteller bei 7,5 Liter, den wir auch bei unserer Testfahrt laut Bordcomputer erreichten. Bei entspannter Fahrt läuft der Motor vibrationsarm und ruhig und man kann herrlich dahingleiten. Die Lenkung ist präzise und auf kurvenreichen Landstraßen wieselt der CX-5 entspannt durch. Bei spontanen Überholmanövern mit ordentlich Gaspedaldruck dreht der Sauger hoch und ist deutlich hörbar. Der Japaner ist mehr auf Komfort ausgelegt als auf sportliches fahren. Die Sechsgang-Automatik schaltet weich und ist ebenso auf Komfort ausgelegt. Dazu tragen auf die optimierte Karosseriestruktur sowie die überarbeiteten Federn und Dämpfern bei.

Bereits die Basisversion Prime-Line hat neben den obligatorischen Assistenzsystemen unter anderem Voll-LED-Scheinwerfer, Zweizonen-Klimaautomatik, Navigation mit Google Maps, 10,25-Zoll-Faherdisplay und 12,9-Zoll-Multimedia-Touchscreen, Audioanlage, erweiterte Lenkunterstützung mit aktivem Spurwechselassistenten sowie apaptive Temporegelanlage mit Stauassistenzfunktion an Bord. Ab der Centre-Line ist ein Head-Up-Display, kabelloses Apple CarPlay/Android Auto mit induktive Ladestation, elektrische Heckklappe und elektrisch einstellbarer Fahrersitz Standard. Ab der Exclusiv-Line sind beispielsweise Sitzheizung im Fond, Bose Soundsystem mit 12 Laufsprechern, 360 Grad Monitor und vieles mehr eine Selbstverständlichkeit. Die Top-Version Homura bietet zusätlzich unter anderem eine Sitzbelüftung für Fahrer und beifahrer, Matrix LED-Lichtsystem, Lenkrad-Schaltwippen und einen 15,6-Zoll-Multimedia-Touchscreen. Außerdem an Bord Das Driver Personalization System, dass erkennt per Kamera den Fahrer und passt die Sitzposition, Lenkrad, Spiegel, Head-Up-Display sowie Sound- und Klimaeinstellung auf die definierten Wünsche des Fahrers ein. Ein optionales Panorama-Glasschiebedach für 1.500 Euro sind bei der Exclusiv-Line und Homura bestellbar.

Angeboten wird der CX-5 in den vier Ausstattungsstufen Prime-Line. Centre-Line, Exclusive-Line und Homura, davon sollen rund 70 Prozent auf den Homura (ab 44.090 Euro) entfallen, 15 Prozent auf die Centre-Line (ab 38.790 Euro), 10 Prozent auf die Exclusive-Line (ab 40.890 Euro) und 5 Prozent auf die Prime-Line (ab 34.990 Euro). Die dritte Generation des Japaners ist in der Prime-Line Ausstattungsbereinigt zehn Prozent günstiger als der Vorgänger in der Centre-Line mit Automatik. Insgesamt erwartet Mazda Deutschland in diesem Jahr 10.000 Verkäufe der neuen Generation, davon sollen 75 Prozent auf den CX-5 mit Vorderradantrieb und 25 Prozent auf die Allradvariante entfallen. Der Allradantrieb-Aufpreis beträgt 2.000 Euro ist ab der 2. Ausstattungsstufe Centre-Line erhältlich.

Text: Ute Kernbach / Fotos: Kernbach (2), Mazda
