LPG: Dacia ist Marktführer beim Autogas

Autogas läuft bei den meisten Herstellern so gut wie unter dem Radar. Dabei ist die bivalente Technik nicht nur preisgünstiger, sondern auch umweltfreundlicher und verfügt  über enorme Reichweiten. Dacia ist Vorreiter bei bivalenten Antrieben ab Werk. Die für Sandero, (auch als Stepway) Jogger und Duster verfügbaren  ECO-G-Modelle fahren mit Benzin und Autogas (LPG). Sie schalten nahtlos zwischen den Kraftstoffen um, was die Betriebskosten deutlich senkt und Gesamtreichweiten von bis zu 1.500 km ermöglicht.

Die Eco-G-Technologie von Dacia verbindet einen Benzinmotor mit einem Autogasantrieb (LPG – Liquefied Petroleum Gas) und bietet somit eine alternative Kraftstofflösung. Die Technik basiert auf einem doppelten Tanksystem, das sowohl Benzin als auch LPG nutzt.  Sie ermöglichen den Wechsel zwischen beiden Kraftstoffen, je nach Verfügbarkeit und Bedarf.  Die Umstellung von Benzin- auf Autogas-Antrieb erfolgt vollautomatisch. Es wird, wann immer möglich, mit dem günstigeren Autogas gefahren.

Diese Technik offeriert derzeit nur noch der Renault-Konzern, Früher waren auch mal Kia, Opel, Fiat oder auch Lada mit von der Partie. Dacia bietet seine LPG-Modelle ohne Aufpreis an, was etwa 15 Prozent er Kunden veranlasst, sich dieser Technik an zu vertrauen. Der  Sandero Eco-G beispielsweise hat neben einem LPG-Tank in der Reserveradmulde noch einen 50 Liter Benzintank. Damit kommt man mit zwei vollen Tanks über 1000 Kilometer weit.

Dacia Jogger Hybrid 140, gris schiste – Lisbonne, Portugal, le 9 fŽvrier 2023 – Photo: Greg / DPPI

Autogas, das etwas über einen Euro pro Liter kostet, schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt: Zehn Prozent weniger CO2 entsteht im LPG-Betrieb und die Verbrennung ist sauberer: Die Stickoxyd-Emission liegt im Vergleich zum Diesel um den Faktor 50 niedriger. Feinstaub fällt so gut wie nicht an. Deshalb ist es für Dacia auch kein Problem, mit den LPG-Modellen die Abgasnorm Euro 7 einzuhalten.

Text: Charlys Autos / Fotos: Hersteller